Symbolbild: epa/Fazir Ismail

Anschläge auf Gotteshäuser vereitelt

13.5.2019 13:38 Uhr

Die malaysischen Sicherheitsbehörden haben nach eigenen Angaben Anschlagspläne von Islamisten auf mehrere Gotteshäuser anderer Religionen vereitelt. Vier mutmaßliche Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) wurden verhaftet, wie die Polizei des südostasiatischen Landes am Montag mitteilte.

Zwei von ihnen kommen demnach aus Myanmar, einer aus Malaysia und einer aus Indonesien. Der Polizei zufolge planten die Männer auch Attentate auf prominente Personen.

V.I.P.s als Ziele der Anschläge

Die Anschläge sollten nach Angaben der Polizei noch während des islamischen Fastenmonats Ramadan stattfinden, der vergangene Woche begann. Die Festnahmen fanden zwischen dem 5. und dem 7. Mai in Malaysia statt, wurden aber erst jetzt bekannt. Dabei seien auch sechs Sprengsätze sowie Munition beschlagnahmt worden.

Die Polizei ließ offen, gegen welche religiösen Stätten und gegen welche Personen die Pläne gerichtet waren. Malaysias Polizeichef Abdul Hamid Bador sagte nur, Ziel seien vier "Very Important Persons" (VIP) gewesen. In Malaysia leben mehr als 32 Millionen Menschen, davon mehr als die Hälfte Muslime. Der Islam ist offizielle Religion.

(an/dpa)