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Ankara und Athen wollen Zypernstreit lösen

1.8.2020 19:03 Uhr, von Andreas Neubrand

Türkische und griechische Beamte wollen sich in den kommenden Tagen in der Hauptstadt Ankara treffen, um die Wogen zwischen den beiden Ländern zu glätten, sagte der türkische Verteidigungsminister am 30. Juli.

"Wir wollen unsere Differenzen lösen", sagte Hulusi Akar nach Gebeten am muslimischen Opferfest in der Selimiye-Moschee in Edirne. Bei dem Gebet wurde er von Generalstabschef General Yasar Güler, dem Befehlshaber der Luftstreitkräfte General Hasan Kücükakyüz und dem Befehlshaber der Marine Adnan Özbal begleitet.

Kommunikationskanäle sind immer offen

Griechenland erklärte, dass die Kommunikationskanäle zur Türkei immer offen sind. Athen erklärte auch, dass Premierminister Kyriakos Mitsotakis mit dem Präsidenten des griechischen Teils Zyperns, Nicos Anastasiadis, über die Ankunft eines türkischen Ölbohrschiffs im türkischen Teil Zyperns gesprochen hat.

Die Türkei sieht sich als Schutzmacht des nördlichen Teils Zypern und steht auf dem Standpunkt, dass die Türkei berechtigt ist, in diesem Teil des Mittelmeers nach Öl- und Gas bohren zu dürfen.

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