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Angriff auf Schiedsrichter - Halbfinale abgebrochen

21.11.2019 12:22 Uhr

Und wieder ein Fall von Gewalt gegen Unparteiische im Amateurfußball, diesmal im Halbfinale des Pokals des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) zwischen den rheinland-phälzischen Verbandsligisten TuS Rüssingen und Alemannia Waldalgesheim, das gegen Ende der ersten Hälfte von Schiedsrichter Patrick Simon abgebrochen werden musste.

Der Grund: sein Assistent Jens Schmidt wurde von einem Rüssinger Spieler zu Boden geschlagen. Beim Stand von 1:0 für Rüssingen hatte der TuS den zweiten Platzverweis kassiert. Daraufhin kam es zur Rudelbildung. Auf einem Video der Szene bei Twitter ist zu sehen, wie der Assistent durch den Schlag des Rüssingers zu Boden geht.

Der Unparteiische kam immerhin wieder auf die Beine und konnte den Platz ohne Hilfe verlassen. Waldalsgesheim wird wohl am grünen Tisch in das Finale einziehen."Ich will zunächst den Schiedsrichter-Bericht abwarten", sagte SWFV-Präsident Hans-Dieter Drewitz dem SID: "Die Täter sind durch die Platzverweise ohnehin erst einmal auf Eis gelegt. Das Ganze wird dann seinen Weg vor die Spruchkammer nehmen. Der Kammer möchte ich nicht vorgreifen, aber mit Blick auf die Spielwertung braucht man nicht viel Fantasie."

(be/afp)

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