epa/Tolga

Angespannte Lage an der türkischen Grenze zu Griechenland

10.3.2020 22:51 Uhr

Am Dienstag war die Lage an der griechisch-türkischen Grenze (türkisch: Meric) relativ ruhig, aber angespannt. Nur vereinzelt versuchten Migranten, einen Grenzzaun zu überwinden oder den Fluss zu durchqueren, wie der staatliche griechische Rundfunk (ERT) unter Berufung auf die griechische Polizei berichtete.

Demnach hätten griechische Sicherheitskräfte von 06.00 des Montags bis um 06.00 Uhr des Dienstags etwa 1000 Menschen daran gehindert, über diese Landesgrenze nach Griechenland zu kommen. In den ersten Tagen der Krise hatte die griechische Polizei bis zu 20 000 Grenzübertritte verhindert.

Größere Gruppe Migranten an Grenze gesichtet

Auf der türkischen Seite der Grenze wurden in der Nacht keine Bewegungen größerer Gruppen von Migranten gesichtet. Die griechischen Sicherheitsbehörden nutzten die Ruhe, um beschädigte Stellen des Zauns am Grenzübergang von Kastanies/Pazarkule zu reparieren und weitere Hindernisse zu bauen, um Grenzübertritte zu vereiteln, wie im Staatsfernsehen (ERT) zu sehen war. Auf den Inseln im Osten der Ägäis waren am Montag - am fünften Tag in Folge - nur wenige Migranten angekommen, wie es in den Berichten weiter hieß.

(an/dpa)

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