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Angeschlagene Kerber: Stuttgart ist mein Heim-Turnier

22.4.2019 19:10 Uhr

Nach einer verschleppten Grippe befindet sich Wimbledonsiegerin Angelique Kerber auf dem Weg der Besserung. Trotzdem hat sie keine großen Erwartungen beim WTA-Turnier in Stuttgart.

"Es geht mir Schritt für Schritt besser", sagte die 31-Jährige am Ostermontag: "Ich bin seit zwei Tagen wieder auf dem Platz, aber Training kann ich das noch nicht nennen. Das war natürlich nicht die Sandplatz-Vorbereitung, wie ich mir das vorgestellt habe."

Paris ist das Ziel

Vorgenommen hat sich Kerber für dieses Jahr eigentlich den Triumph bei den French Open, mit dem sie ihren Karriere-Grand-Slam als elfte Spielerin der Tennis-Geschichte komplettieren könnte. "Natürlich ist Paris das Ziel. Es ist das einzige Grand Slam, das mir noch fehlt", sagte die dreimalige Major-Siegerin: "Aber ich werde mich da nicht in irgendetwas reinsteigern. Ich und Sand und Paris... das ist so eine Sache."

Auch für Stuttgart will sich die Kielerin angesichts ihrer körperlichen Verfassung keinen Druck machen. "Ich denke nicht, dass ich es geschafft hätte, fit zu werden, wenn es irgendein anderes Turnier wäre", sagte sie: "Für mich ist Stuttgart mein Heim-Turnier, ich freue mich jedes Jahr, hier her zu kommen. Aber meine Erwartungen gehen nur bis zum ersten Match." Zumal es die Auslosung bei dem hochkarätig besetzten Turnier in sich hat.

Kerber vs. Vekic

In Runde eins trifft Kerber auf die von ihrem Ex-Trainer Torben Beltz trainierte Kroatin Donna Vekic, bereits im Viertelfinale könnte ein Duell mit der Weltranglistenersten Naomi Osaka (Japan) warten. Neben Kerber stehen in der Schwabenmetropole aus deutscher Sicht noch Andrea Petkovic (Darmstadt), Julia Görges (Bad Oldesloe), Laura Siegemund (Metzingen) und Qualifikantin Anna-Lena Friedsam (Neuwied) im Hauptfeld.

(be/afp)

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