dpa

"Viking Sky" - Polizei leitet Untersuchungen ein

25.3.2019 19:07 Uhr

Wie konnte es zu der Fast-Katastrophe des Kreuzfahrtschiffes "Viking Sky" vor der norwegischen Küste kommen? Die norwegische Polizei hat nun Untersuchungen eingeleitet.

Es handele sich um einen routinemäßigen Vorgang, erklärte die Polizei der Provinz Møre og Romsdal laut mehreren norwegischen Medien. Ein Verdacht, dass sich jemand strafbar gemacht habe, bestehe nicht.

Auch andere Behörden wie die staatliche Havariekommission wollten überprüfen, wie es am Samstag zu den Motorproblemen des Schiffes kommen konnte. Die Polizei wollte darüber hinaus auch die Motorhavarie eines weiteren Schiffes in dem Gebiet, des Frachters "Hagland Captain", untersuchen.

Notruf am Samstagnachmittag

Die "Viking Sky" war am Samstagnachmittag wegen Antriebsproblemen in einem gefährlichen westnorwegischen Küstengebiet in Seenot geraten. An Bord befanden sich zu dem Zeitpunkt 1373 Menschen. Ein knappes Drittel davon wurde bei einem dramatischen Evakuierungseinsatz per Hubschrauber an Land geholt, die restlichen fast 900 Passagiere und Besatzungsmitglieder liefen mehr als 24 Stunden nach dem abgegebenen Notruf mit dem Schiff im Hafen der norwegischen Kleinstadt Molde ein. 28 Personen mussten nach Angaben des norwegischen Rundfunks bislang in Krankenhäusern behandelt werden.

(be/dpa)