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"Scheißegal": Podolski nimmt Ribéry in Schutz

14.1.2019 9:48 Uhr

Lukas Podolski kann die Aufregung um Bayern-Star Franck Ribéry und die Gold-Steak-Affäre nicht verstehen. Der langjährige Nationalspieler nimmt seinen ehemaligen Teamkollegen in Schutz.

"Ob das Steak Gold, Silber oder Bronze ist, ist mir am Ende scheißegal. Ich glaube, er ist dadurch kein anderer Mensch, ob er jetzt ein Gold-Steak isst oder einen Döner", sagte der 33-Jährige am Rande eines Hallenturniers in Gummersbach.

"Zu schnell reagiert"

Insgesamt halte er die Aktion des Franzosen für "nicht so dramatisch, wie sie in den Medien dargestellt wurde", sagte Podolski. Der 2014er-Weltmeister hatte bei Rekordmeister Bayern München für zwei Jahre mit dem 35-Jährigen zusammengespielt.

Ribéry war nach dem Verzehr eines mit 24 Karat Blattgold überzogenen Steaks scharf kritisiert worden. In der Folge setzte sich der Offensivspieler mit einer Verbalattacke weit unter der Gürtellinie zur Wehr. "Im Nachhinein weiß auch er, dass er da vielleicht zu früh oder zu schnell reagiert hat", sagte Podolski.

Podolski traut sich Rückkehr in Bundesliga zu

Auch zu seinen Zukunftsplänen äußerte sich Podolski. An ein Ende seiner Karriere denkt er nicht. Im Gegenteil: "Ich bin gesund und fühle mich absolut fit. Ich will noch einige Jahre spielen", sagte "Poldi", der seit 2017 beim japanischen Erstligisten Vissel Kobe unter Vertrag steht.

Einen Wechsel ins europäische Ausland kann sich der Offensivspieler ebenso vorstellen wie die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. "Warum nicht? Das traue ich mir nach wie vor zu, in der Bundesliga zu spielen."

(bl/afp/dpa)