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"Leaving Neverland" erwies sich als Quotenflop

7.4.2019 11:25 Uhr

Die Dokumentation zu Michael Jackson - "Leaving Neverland" - war mit dem ganz großen Bahnhof aufgemacht worden. Doch das, was sie am Ende an Interesse erzeugte, nicht einmal 1,2 Millionen Zuschauer und unter fünf Prozent Marktanteil, dürfte für ProSieben recht ernüchternd gewesen sein. Andere Sender waren mit ihrer Programmauswahl da weitaus besser aufgestellt.

"Leaving Neverland" hatte wenig Zuschauer, dafür punktete "Kommissarin Lucas": Zum 28. Mal ermittelte Ulrike Kriener als Fahnderin im ZDF. Sie war damit am Samstagabend am erfolgreichsten.

5,61 Millionen sahen die Folge "Polly" über ein totes Mädchen aus einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche, ein Marktanteil von 19,5 Prozent. Merklich weniger Interessenten fanden die Shows "Verstehen Sie Spaß?" bei der ARD mit 4,03 Millionen (15,1 Prozent) und "Deutschland sucht den Superstar" bei RTL mit 3,42 Millionen Zuschauern (12,6 Prozent).

"Leaving Neverland" fällt beim Zuschauer durch

Leidenschaftlich diskutiert wurde im Vorfeld über die Ausstrahlung der umstrittenen Doku "Leaving Neverland" bei ProSieben, sogar Demonstrationen gab es. Die Quote zur Hauptsendezeit ab 20.15 Uhr blieb dann allerdings unspektakulär: 1,19 Millionen verfolgten den Beitrag zu Missbrauchsvorwürfen gegen den 2009 verstorbenen Sänger Michael Jackson - ein Marktanteil von 4,9 Prozent.

Der Actionthriller "Stirb langsam 4.0" bei Sat.1 stieß mit 1,93 Millionen Zuschauern (6,9 Prozent) auf mehr Interesse. Bei Vox lockte der Abenteuerfilm "Das Vermächtnis des geheimen Buches" 1,34 Millionen Menschen (4,7 Prozent). Unter der Millionengrenze blieben Kabel Eins mit der Krimiserie "Hawaii Five-0" (730.000 Zuschauer, 2,6 Prozent) und RTL II mit der Abenteuerserie "The Shannara Chronicles" (410 000 Zuschauer, 1,4 Prozent).

(ce/dpa)