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"Irrwitziger" Trump: Bekomme 23 Milliarden für die Grenzmauer

13.2.2019 7:23 Uhr

Bei seinem Lieblingsprojekt lässt er nicht locker: US-Präsident Donald Trump sieht den Kompromiss von Republikanern und Demokraten nicht als einzige Geldquelle für den von ihm geplanten Bau der Grenzmauer zu Mexiko.

Senator Richard Shelby, der führende Unterhändler der Republikaner, habe ihm gerade die Details der Vereinbarung präsentiert, schrieb Trump auf Twitter. Er schaue sich alle Aspekte in dem Wissen an, dass noch "viel Geld aus anderen Quellen" hinzukomme.

Trump nennt keine Details

Man werde fast 23 Milliarden Dollar für Grenzsicherung bekommen, schrieb Trump in einem weiteren Tweet. Einzelheiten, woher diese irrwitzige Summe kommen soll, nannte er allerdings nicht. Unabhängig von den Mitteln für die Mauer werde diese bereits gebaut, fügte er hinzu.

Am Montagabend hatte ein parteiübergreifend zusammengesetztes Verhandlungsteam verkündet, man habe einen Kompromissvorschlag zur Beilegung des Streits um die Finanzierung einer Grenzmauer gefunden. Die Inhalte wurden zunächst nicht offiziell bekannt. US-Medien berichteten, die Vereinbarung beinhalte unter anderem 1,375 Milliarden Dollar für zusätzliche Grenzbefestigungen. Das ist deutlich weniger als die Forderung Trumps, der 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer verlangt hatte.

"Nationaler Notstand" steht immer noch im Raum

Trump hatte am Dienstag gesagt, er sei nicht glücklich mit der Vereinbarung der Unterhändler. Zugleich deutete er an, er könnte Geld für die Grenze aus anderen Ministerien zusammensuchen und im Zweifel auch einen "Nationalen Notstand" ausrufen, um den Mauerbau voranzutreiben.

Der Streit um den Mauerbau und seine Finanzierung hatte über die Jahreswende zum längsten "Shutdown" in der US-Geschichte geführt - zu einem teilweisen Stillstand der Regierungsgeschäfte über 35 Tage. Bis zu diesem Freitag muss eine Einigung in der Auseinandersetzung her, andernfalls könnte es zu einem erneuten "Shutdown" kommen.

(bl/dpa)

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