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"Goldene Himbeeren" für Donald Trump

23.2.2019 11:25 Uhr

Die "Goldene Himbeere" im Vorfeld der Oscar-Verleihung zeichnet besonders schlechte Leistungen in Filmen aus. Und in diesem Jahr wurden dem Präsident der Vereinigten Staaten gleich zwei davon für seine (unfreiwilligen) Auftritte in den Dokumentarfilmen "Fahrenheit 11/9" und "Death of a Nation" verliehen - als schlechtester Hauptdarsteller und als "Schlimmste Leinwand-Combo", der Trump und seiner eigenen Belanglosigkeit zuteil wurde, wie die Verleiher der Spottpreise am Samstag auf ihrer Webseite verkündeten.

Gleich vier "Goldene Himbeeren" hat der Detektiv-Klamauk "Holmes & Watson" einen Tag vor der Oscar-Verleihung erhalten, darunter als schlechtester Film, für die Regie von Etan Cohen und den Nebendarsteller John C. Reilly.

Melania Trump hat Glück, Kellyanne Conway nicht

Die als schlechteste Nebendarstellerin ebenfalls in "Fahrenheit 11/9" nominierte Trump-Gattin Melania kam glimpflich davon: Die "Goldene Himbeere" ging an Trump-Beraterin Kellyanne Conway. In der bissigen Doku beschäftigt sich Filmemacher Michael Moore mit dem Aufstieg Trumps und den Folgen seines Wahlsiegs für die USA.

Trump bekam die Spott-Trophäe erstmals 1991 für seine Cameo-Rolle in der Fantasy-Komödie "Ghosts Can´t Do It", die an den Kinokassen völlig floppte. Zu dieser Zeit war er Immobilien-Unternehmer und spielte sich in dem Film selbst.

"Razzies" seit 1980

Die "Razzies" wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Nach Angaben der Gruppe stimmten mehr als 1000 Mitglieder aus den USA und zwei Dutzend weiteren Ländern ab.

(be/dpa)