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"Gelbwesten"-Tod: Lkw-Fahrer stellt sich in Belgien

15.1.2019 15:06 Uhr

Der Fahrer, der einen Demonstranten der "Gelbwesten" in Belgien angefahren und getötet haben soll, hat sich den belgischen Behörden gestellt.

Der niederländische Lkw-Fahrer, der in der Vorwoche einen Demonstranten der "Gelbwesten"-Bewegung in Belgien angefahren und getötet haben soll, hat sich den belgischen Behörden gestellt. Das bestätigte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Lüttich am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Der Mann werde derzeit von der Polizei verhört. Weitere Details nannte sie nicht. Laut niederländischer Nachrichtenagentur ANP sagte der Anwalt des Beschuldigten, der tödliche Vorfall sei ein Unfall gewesen.

Bei Protesten der "Gelbwesten"-Bewegung auf einer Fernstraße zwischen Lüttich und dem niederländischen Maastricht war am Freitagabend ein 50 Jahre alter Mann angefahren worden und gestorben. Die Ermittler gehen mittlerweile nicht mehr von einem Unfall, sondern einer vorsätzlichen Tat aus. Am Wochenende hatte die niederländische Polizei zunächst einen anderen Verdächtigen festgenommen, diesen dann aber wieder freigelassen.

(sis/dpa)