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"Es war Verrat. Es war wirklich Verrat"

28.3.2019 11:16 Uhr

Die belastetenden Russland-Ermittlungen gegen ihn hat US-Präsident Donald Trump nun scharf kritisiert. Das Vorgehen von Sonderermittler Robert Muellers nannte er einen "Verrat".

In einem Interview des ihm gewogenen US-Senders Fox News sagte er auf eine entsprechende Frage des besonders Trump-nahen Moderators Sean Hannity: "Es war Verrat. Es war wirklich Verrat." Die US-Demokraten hätten versucht, sich für den Fall abzusichern, dass seine Rivalin Hillary Clinton die Präsidentenwahl im Jahr 2016 verliert.

Frage der Begnadigung bleibt unbeantwortet

Er wolle nun im Gegenzug geheime Gerichtsdokumente öffentlich machen, die er bislang zurückgehalten habe, um sich nicht dem Vorwurf der Justizbeeinflussung auszusetzen. Die Frage, ob er erwäge, die im Zuge der Mueller-Ermittlungen verurteilten Personen aus seinem Umfeld zu begnadigen, ließ der Präsident unbeantwortet. Dazu wolle er sich derzeit nicht äußern, betonte Trump.

Die fast zwei Jahre dauernde Untersuchung des Sonderermittlers hatte keine ausreichenden Beweise für den Vorwurf ergeben, dass das Wahlkampflager Trumps gemeinsame Sache mit Russland gemacht habe. Ob es im Zuge der Entlassung von FBI-Chef James Comey zu einer strafbaren Beeinflussung der Justiz kam, lässt der Report Muellers offen. Trump spricht dagegen von "totaler Entlastung".

(an/dpa)