EPA-EFE

"Dorian" hat Kategorie 5 erreicht

1.9.2019 14:57 Uhr

Der Hurrikan "Dorian" hält Kurs auf die Bahamas und wurde in der Folge in die Kategorie 5, die höchste Stufe für Wirbelstürme, eingruppiert. Trifft er in der Form auf das Festland, befürchten die Behörden der Bahamas schlimmste Schäden. Ob "Dorian" auch die Küste der USA erreichen wird, steht noch nicht fest. Aber gerade die Floridians sind was Wirbelstürme angeht sehr entspannt und bereiten sich ruhig, aber gewissenhaft auf eine mögliche Ankunft vor.

Der Sturm im westlichen Atlantik näherte sich am Sonntag den Bahamas und erreichte Windgeschwindigkeiten von mehr als 260 Kilometer pro Stunde, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami am Sonntag. Der Sturm könne sich in den kommenden Tagen auf dem Weg zur Ostküste der USA wieder abschwächen, werde aber ein sehr gefährlicher Hurrikan bleiben, hieß es weiter. Die Behörden der Bahamas, einer Inselgruppe mit knapp 400.000 Einwohnern, riefen die Bürger auf, sich in Notunterkünfte und höherliegende Orte zu begeben.

Massive Regengüsse auf den Bahamas befürchtet

"Dorian" sollte über den Bahamas massive Regenfälle, Sturmfluten und zerstörerische Winde mit sich bringen. Das Zentrum des Hurrikans bewegte sich nur langsam nach Westen, weswegen es lange über der Inselgruppe toben und schwere Schäden anrichten könnte. Das Nationale Hurrikan-Zentrum verhängte unterdessen eine Tropensturmwarnung für Teile der Ostküste des US-Bundesstaats Florida. Meteorologen rechnen immer noch damit, dass der Hurrikan am Montagabend oder Dienstag wohl vor der Küste nach Norden in Richtung der Bundesstaaten Georgia und South Carolina abdrehen wird.

Der jüngsten Prognose zufolge soll "Dorian" der Küste Floridas allerdings so nahe kommen, dass fast von Miami bis Orlando mit Winden der Stärke eines Tropensturms zu rechnen ist. "Dorian" ist ein "extrem gefährlicher" Hurrikan, der an Land typischerweise zu großer Zerstörung führen würde: Häuser werden abgedeckt oder brechen zusammen, Bäume und Strommasten knicken ein; die Versorgung mit Strom, Trinkwasser und Kommunikationsnetzen kann für Tage oder Wochen zusammenbrechen.

(ce/dpa)

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