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"Blutbad" nahe Mogadischu - Mindestens zehn Tote

25.2.2019 13:16 Uhr

"Blutbad" in Somalia: In der Nähe von Somalias Hauptstadt Mogadischu sind bei einem Angriff der Polizei zufolge mindestens zehn Menschen getötet worden.

Der Angriff ereignete sich am Montag in Lafole, westlich von Mogadischu, wie der Polizist Mohamed Hassan sagte. Bewaffnete seien in einem Fahrzeug angefahren gekommen und hätten wahllos auf Menschen geschossen, berichtete ein Augenzeuge, Mohamed Adam. Es sei ein "Blutbad" gewesen.

Verantwortlichen noch unklar

Wer für den Angriff verantwortlich ist, war zunächst unklar. Allerdings verübt in Mogadischu und anderen Orten im Süden und Zentrum von Somalia die Terrormiliz Al-Shabaab immer wieder Anschläge. Die mit Al-Kaida verbundenen Fundamentalisten kämpfen seit Jahren in dem verarmten Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft. Das US-Militär und eine Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützen die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen die Gruppe.

(gi/dpa)