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“Sensibilisierung” im Umgang mit dem Internet wird Programmbeim Internet-Umgang soll in der Türkei Programm werden

16.3.2019 13:08 Uhr, von Ebru Tastemir

Der Informatikverband der Türkei – TBD (Türkiye Bilisim Dernegi) - hat ein Programm ins Leben gerufen, das Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Internet "schulen" soll.

Der TBD-Präsident Rahmi Aktepe erklärt, dass das Projekt darauf ausgerichtet ist, die Altersgruppe acht bis 15 Jahre vor dem Schaden, der von sozialen Medien ausgehen kann, zu bewahren und auf die "Gefahren" aufmerksam zu machen und ein "bewussteres Surfverhalten" zu erreichen. Aktepe beschreibt weiter, dass die Schulungen im Rahmen des Projektes zur Bekämpfung von Internetsucht, "unsachgemäßer" Nutzung des Internets sowie sozialer Medien und den Konflikten, die in der digitalen Kommunikation entstehen können, einen positiven Beitrag leisten sollen.

Schutz vor den Gefahren steht im Vordergrund

"Die Gefahr, die von digitalen Angeboten wie der "Blaue Wal" (der angeblich Jugendliche zu Suizid verleiten soll, Anmerkung der Redaktion) oder der "Momo Challende" (eine Form von Cyber-Mobbing, die aber nie wirklich stattfand, Anmerkung der Redaktion) ausgehen können, gaben uns den Anlass, ein solch wichtiges Programm ins Leben zu rufen. Kinder kommen bereits in sehr jungen Jahren mit dem Internet in Berührung. Eltern sowie Kinder müssen vor den individuellen und sozialen Bedrohungen aus dem Internet geschützt werden."

Für die Umsetzung des Projektes werden Lehrer eingestellt, die auf Konferenzen und Bildungseinrichtungen die Zielgruppe der acht bis 15 Jährigen und deren Familien aufklären und sensibilisieren sollen. Die ersten anvisierten Städte sind Ankara, Istanbul, Izmir und Eskisehir. Bereits in dem Schuljahr 2019-2020 soll eine Veränderung in der Internetnutzung erreicht und bis zum Ende des Schuljahres bei 100.000 Schülerinnen und Schülern ein anderes Bewusstsein geschaffen werden.

(Hurriyet)