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“Sensibel und eindringlich”: Eichendorff-Literaturpreis geht an Christa Ludwig

7.2.2019 12:53 Uhr

Schriftstellerin Christa Ludwig erhält mit ihren Werken den diesjährigen Eichendorff-Literaturpreis, der mit 5000 Euro dotiert ist.

"Ihre Werke sind sensibel und eindringlich, sie sind bildend und voll innerer Anteilnahme an Mensch und Natur", teilte der "Wangener Kreis" mit, der den Preis jährlich vergibt. Zu Ludwigs Werken zählt beispielsweise der Roman "Ein Bündel Wegerich" über die deutsch-jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler. Ludwig schaffe es, so die Jury, historische Umstände ihrer Figuren "in poetische Sprache zu setzen".

Über die Autorin

Die Autorin wurde 1949 in Wolfhagen bei Kassel geboren, studierte Germanistik, Anglistik und Sprecherziehung. Seit 1989 ist sie freie Schriftstellerin. Sie schreibt auch Kinder- und Jugendbücher.

Der Eichendorff-Literaturpreis

1956 wurde der nach dem Lyriker Joseph von Eichendorff benannte Preis für zeitgenössische Literatur zum ersten Mal verliehen. Geehrt wurden seither unter anderem Ottfried Preußler, Peter Härtling, Ilse Tielsch und Hans-Ulrich Treichel. Dieses Jahr ist die Preisverleihung am 22. September in Wangen im Allgäu.

(gi/dpa)