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​Wetterdienst erwartet Starkregen und Schnee in der Türkei

2.1.2019 17:48 Uhr, von Chris Ehrhardt

Weite Teile von Europa warten sehnsüchtig während der Weihnachtsferien auf Schnee. Der erhoffte Schneefall soll laut türkischem Wetterdienst statt der deutschen Mittelgebirge die Türkei erreichen. Ab dem 03. Januar sind dort Starkregen, heftige Stürme und reichlich Schnee vorhergesagt.

Ab dem 03. Januar warnt der türkische Wetterdienst vor starkem Regen, vor Sturm und auch vor starken Schneefällen, die Schneehöhen von fünf bis 15 Zentimeter erreichen sollen. "In den kommenden Tagen erwarten wir, dass die südliche und westliche Küste der Türkei von starken Regenfällen betroffen sein wird, während die nördlichen, zentralen und östlichen Regionen voraussichtlich von starkem Schneefall heimgesucht werden", sagte Volkan Mutlu Coşkun, Direktor des türkischen Wetterdienstes.

Die Bağdat Caddesi in Istanbul im Schnee
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Für die türkische Hauptstadt Ankara prognostiziert der Wetterdienst ab dem 3. Dezember Regen, Schneefall und starke Winde. Es wird erwartet, dass es in den oberen und zentralen Bereichen von Istanbul bis Anfang der nächsten Woche fünf bis 15 Zentimeter Schnee gibt, sagte Coşkun und fügte hinzu, dass Stürme voraussichtlich am Abend des 3. Dezembers in Istanbul einsetzen werden. In der westlichen Provinz Izmir hingegen sind am 4. und 5. Dezember heftige Regenfälle zu erwarten, so der "Wetterfrosch".

Der Osten der Türkei versinkt im Schnee

Schnee und Regenfälle, die von starken Sturmböen begleitet werden, sollen Höhenlagen der Zentraltürkei treffen, so Coşku. Im Zuge der Wetterwarnung forderte Coşku Bürger und Bedienstete des öffentlichen Dienstes auf, die neuesten Wetterwarnungen auf der Website des staatlichen Wetterdienstes zu verfolgen, um Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Der Osten der Türkei kämpft bereits seit einiger Zeit gegen tiefen Temperaturen. Der Fluss Kars in der östlichen Provinz Kars, der ein Wasserkraftwerk mit Wasser versorgt, ist bei minus 21 Grad Celsius eingefroren. In anderen östlichen Provinzen Van, Bitlis und Hakkari sind rund 210 Wohngebiete aufgrund von aktuellen Schneestürmen von der Außenwelt nahezu abgeschnitten.