DHA

​Trabzonspor schlägt Alanyaspor

10.11.2019 16:49 Uhr, von Chris Ehrhardt

In der türkischen Süper Lig waren am Sonntagnachmittag alle Augen auf die Schwarzmeerküste gerichtet. Würde Alanyaspor auch bei Trabzonspor punkten können? In einer hektischen und sehr hässlichen Partei, die durch viele Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Abdulkadir Bitigen dominiert wurde, setzte sich Trabzon mit 1:0 durch. Im Mittagsspiel trennten sich Göztepe Izmir und Yeni Malatyaspor mit 1:1.

Auch die Partie zwischen Izmir und Malatya wurde von vielen Karten begleitet und der Verband sollte dringend überlegen, ob man es nicht einmal mit ausländischen Schiedsrichtern versuchen sollte, bevor die Süper Lig zu einer Kirmesveranstaltung verkommt. Göztepe ging in der 9. Spielminute durch Serdar Gürler mit 1:0 in Führung. In der 83. Minute traf Gökhan Töre per Elfer zum 1:1 Ausgleich. In der 90. Minute wurden dann Alpaslan Öztürk von Izmir und Eren Tozlu von Malatya vom Platz gestellt.


In Trabzon regierte Referee Abdulkadir Bitigen durch. In der 25. Minute warf er Abdulkadir Parmak von Trabzonspor vom Feld. In der 67. Minute gab es dann einen Elferpfiff für Trabzonspor, bei dem der Mann an der Pfeife die Elferwürdigkeit wohl sehr exklusiv hatte. Da störte Majid Hosseini wenig und er markierte das 1:0. In der 82. Minute gab es erneut Strafstoß für Trabzonspor und wenn man diesen Pfiff mit Kreisliganiveau vergleichen würde, täte man den Unparteiischen aus den Kreisen Unrecht. Junior Fernandes, der mit seinem Arm das Gesicht des Gegners bei einer Luftaktion leicht touchierte, wurde erst mit Geld bedacht und dann für abfällige Handbewegungen mit Gelb-Rot. Majid Hosseini trat erneut an, scheiterte aber dann kläglich mit einem schlecht getretenen Elfer an Keeper Marafona. Die Schlussphase wurde nochmals richtig hektisch, aber es blieb beim 1:0 für Trabzon in einem vom Referee verursachten hässlichen Spiel.

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