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​Neujahr-Blutbad in Thailand

1.1.2019 16:34 Uhr

Zu Neujahr erschüttert ein schreckliches Blutbad das Urlaubsland Thailand. Ein 41-Jähriger, der wegen versuchten Mordes bereits drei Jahre Haft abgesessen hatte, tauchte betrunken bei der Familie seiner Frau. Nach einem Streit erschoss er sechs Familienangehörige. Unter den Opfern sind seine beiden Kinder. Nach der Tat erschoss sich der Täter selbst.

In Thailand hat ein Mann zu Neujahr sechs Familienangehörige erschossen, darunter auch seine beiden sechs und neun Jahre alten Kinder. Der 41-Jährige habe sich danach selbst getötet, sagte der Polizeichef der südthailändischen Provinz Chumporn, Pongwut Pongsri, am Dienstag.

Der Tat gingen mehrere Morddrohungen voraus

Demnach war der Mann kurz nach Mitternacht zum Haus der Familie seiner Frau gekommen, die vor dem Haus feierte. Der ehemalige Häftling, der drei Jahre wegen versuchten Mordes einsaß, sei mit der Familie in Streit geraten und habe das Feuer eröffnet. Er sei betrunken gewesen und habe sich über fehlende Wertschätzung der Familie beschwert, berichtete ein 33-Jähriger, der als einziger das Blutbad überlebte.

Schon früher habe der Angreifer Morddrohungen gegen die Familie der Ehefrau ausgestoßen. Diese war Silvester nicht zuhause. Laut einer Studie der Universität Washington gehört Thailand in Asien zu den Ländern mit den meisten Verbrechen mit Schusswaffengebrauch.

(ce/dpa)