imago/ABC Medya

​Beşiktaş - Verpflichtung von Burak Yılmaz sorgt für Fan-Ärger

4.1.2019 13:18 Uhr, von Chris Ehrhardt

Normalerweise werden Transfers von den Fans des verpflichtenden Vereins gefeiert. Nicht so bei der aktuellen Neuverpflichtung von Beşiktaş Istanbul. Der Transfer von Burak Yılmaz, der von Trabzonspor an den Bosporus wechselt, wo er schon von 2006 bis 2008 spielte, treibt einige Fans auf die Barrikaden. Und der Grund für die Verärgerung liegt sechs Jahre zurück.

Wie Beşiktaş und Trabzon mitteilten, ist nun die Tinte unter dem Deal getrocknet. Burak wird wieder, wie zuletzt von 2006 bis 2008, ein Schwarzer Adler. 1,3 Millionen Euro soll der Transfer gekostet haben. Burak unterschreibt bei BJK bis zum Sommer 2021 und lässt sich das fürstlich honorieren – mit 2,5 Millionen Euro Gehalt im Jahr. Doch bei den Fans stößt der Transfer auch wenig Gegenliebe.

Aufruhr in den Social Media gegen Burak-Transfer

In den Social Media ist in Sachen Burak-Transfer die Hölle los. Selbst eingefleischte Çarşı Fans schütteln nur verständnislos den Kopf, bezeichnen Burak als "Betrüger". Das Ganze basierte darauf, dass er als Stürmer von Galatasaray Istanbul mit einer Schwalbe dafür sorgte, dass BJK im Derby gegen die Löwen nur zu einem 3:3 kam – das war 2012!

Burak selbst antwortet darauf sehr entspannt, was bei einem "Schmerzensgeld" von 2,5 Millionen Euro im Jahr auch leichtfallen sollte. So sagte er: "Ich bin für das Lob und auch die Kritik der Beşiktaş Fans dankbar. Ich möchte, dass alle Fans da draußen wissen, dass ich ab dem Moment, da ich das BJK-Trikot überstreife, immer 150 Prozent geben werde, um auf dem höchsten Level zu spielen."

Bereits am 04. Januar ist Burak zum Team gestoßen, um an den Saisonvorbereitungen teilzunehmen. Da muss er dann seinen Wert unter Beweis stellen. Ein Beweis, den er bei seinem ersten Auftritt für die Adler schuldig blieb. Nur sechs Tore steuerte er in 49 Spielen bei. In der aktuellen Runde spielte er sieben Partien für Trabzonspor und traf dabei fünfmal ins Schwarze – bevor er aus dem Kader geworfen wurde.