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​Ankaragücü schlägt Kasimpasa und bei Akhisarspor gehen die Lichter aus

11.2.2019 19:59 Uhr, von Chris Ehrhardt

Kasimpasa hatte zuletzt eigentlich die Ambitionen als fünfter Klub aus Istanbul in der Süper Lig im Konzert der Großen mitzusingen. Das hat sich nach der Auswärtsniederlage bei Ankaragücü definitiv erledigt. Und auch was Akhisarspor angeht, herrscht nach dem Abschlusstag des Spieltags mehr Klarheit. Sivasspor sorgte mit seinem Sieg dafür, dass das Team von Cihat Arslan weiter an Boden auf die rettenden Plätze verliert.

Kasimpasa hatte im Jahr 2018 und somit in der Hinrunde einen echten Lauf. Das wohl nicht zuletzt auch deshalb, weil die anderen großen Klubs schlicht schlecht spielten. Nachdem man sich da in der Winterpause bis zum Deadline Day gut verstärkt hat – auch mit Spielern von Kasimpasa – geht der Truppe vom Goldenen Horn nun die Luft aus. Orgill in der 33. Spielminute und Hadi Sacko direkt nach Wiederanpfiff in der 46. Minute sorgten zeitnah für klare Verhältnisse. Kasimpasa hatte auch in der Folge keine wirklichen Mittel, sich gegen Ankaragücü zu wehren. Als in der 86. Minute Ilhan Parlak noch zum 3:0 traf, war der Drops gelutscht und die Messe in Ankara final gelesen.

Für die Hauptstädter bedeutet der Sieg, dass nun Rizespor auf den direkten Abstiegsplatz rutscht und Ankara nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses hinter Fenerbahce liegt.

Sivasspor schielt mit einem Auge an die Tabellenspitze

Sivasspor hatte es mit Pokalsieger Akhisarspor zu tun und löste die Aufgabe gegen das Tabellenschlusslicht hervorragend. Pflichtaufgaben müssen auch erst einmal abgearbeitet werden. Arouna Kone stellte für die Hausherren bereits in der 6. Spielminute die Weichen auf Sieg und schraubte mit seinem Doppelpack per Elfmetertor in der 60. Minute quasi den Deckel drauf - auch wenn Josue in der 88. Minute noch den Anschlusstreffer zum 2:1 besorgte. Schwerer als die Ergebniskosmetik dürfte für Sivasspor der gelb-rote Karton von Ziya Erdal wiegen.

Auch wenn sich Akhisar nach Kräften wehrte, spielte Sivas einfach zu clever, um sich in sieben Minuten Nachspielzeit, die Schiedsrichter Ali Palabiyik drauflegte, noch die Butter vom Brot nehmen zu lassen. Mit dem Sieg ist das Team von Hakan Keles nur noch drei Punkte hinter Malatyaspor und damit hinter einem Platz, der das Tor nach Europa aufstößt.