epa/Divyakant Solanki

Überschwemmungen mit dutzenden Toten

2.7.2019 22:55 Uhr

Im Westen Indiens sind bei starken Regenfällen mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Alleine in der Finanzmetropole Mumbai gab es 21 Tote, weil die Wassermassen Wände zum Einsturz brachten, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

In dem 200 Kilometer entfernten Pune kamen sechs Menschen ums Leben, als eine Mauer unter Dauerregen auf ihre Hütten stürzte, wie die Zeitung "The Indian Express" berichtete. Mindestens 15 weitere Menschen konnten dort dem Bericht zufolge noch nicht aus den Trümmern geborgen werden.

Stärkster Regenfall seit zehn Jahren

Mumbai mit seinen mehr als 20 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr zwischen Juni und September vom Monsun heimgesucht, 2005 kamen gar mehr als 1000 Menschen ums Leben. Seit Montagabend sei dort binnen 24 Stunden so viel Regen gefallen, wie seit zehn Jahren nicht mehr, teilte das Wetteramt mit.

Der starke Regen setzte auch Straßen und Bahngleise unter Wasser. Viele Zugreisende mussten Medienberichten zufolge die Nacht auf Bahnhöfen verbringen. Die Regierung des Bundesstaates Maharashtra, dessen Hauptstadt Mumbai ist, erklärte den Dienstag zum Feiertag und rief die Einwohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Die Schulen blieben geschlossen, zudem fielen mehr als 50 Flüge aus.

In Pune waren bereits am Sonntag 15 Menschen ums Leben gekommen, als eine Wand einstürzte. In Indien dauert die Monsunzeit - mit einigen regionalen Unterschieden - von etwa Juni bis September

(an/dpa)

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