dpa

Über 8.500 Dürrehilfeanträge nach Rekordsommer

17.12.2018 17:12 Uhr

Der Sommer 2018 war nicht nur ein einfacher Rekordsommer, er war wegen der geringen Niederschlagsmenge ein Dürresommer. Durch die lange anhaltende Dürre sind Landwirte arg gebeutelt worden. Manche so weit, dass die Existenz gefährdet wurde. Diese Landwirte - mehr als 8.500 - haben Dürrehilfen vom Bund beantragt.

Nach dem trockenen und heißen Sommer haben Landwirte bundesweit bisher mehr als 8500 Anträge auf Dürrehilfen gestellt. Bei den Bundesländern seien zum Stichtag 7. Dezember insgesamt 8519 Anträge eingegangen. Dies teilte das Bundesagrarministerium in Berlin mit. Wie viele Bauern einen Antrag stellten, sei von Land zu Land sehr unterschiedlich. Im Norden und Osten der Republik seien es teils deutlich mehr als zunächst geschätzt.

288,7 Millionen Dürrehilfen beantragt - 39,3 Millionen erst bewilligt

Hilfen von insgesamt 288,7 Millionen Euro seien beantragt worden, bewilligt seien bis zum 7. Dezember 799 Anträge und insgesamt 39,3 Millionen Euro. Bund und Länder haben insgesamt 340 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. "Es ist damit zu rechnen, dass noch ein erheblicher Teil der Anträge bis zum Jahresende bewilligt wird", hieß es.

Die Hilfe geht an Landwirte, deren Existenz wegen der Ernteausfälle nach dem Dürresommer gefährdet ist. In den meisten Ländern sei das Antragsverfahren abgeschlossen, teilte das Ministerium weiter mit. In Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen laufe es aber noch. In den Tagen vor Ablauf der Frist gingen erfahrungsgemäß noch viele Anträge ein.

(ce/dpa)

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