dpa

Österreichischer Skiverbandspräsident hinterfragt Razzia-Umstände

3.3.2019 18:49 Uhr

Die Doping-Razzia in Seefeld hat "ein Geschmäckle", wenn es nach dem Präsidenten des österreichischen Skiverbandspräsidenten Peter Schröcksnadel geht. Er denkt, "es war eine getürkte Aktion".

"Es kommt mir vor, es war eine getürkte Aktion, wie das inszeniert worden ist, gerade bei der WM", sagte der 77-Jährige. "Man muss nachdenken, ob es nicht eine Gruppe gibt, die uns schaden will", sagte Schröcksnadel in einem ORF-Interview.

Bei einer Doping-Razzia waren am Mittwoch sieben Verdächtige am Rande der Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld festgenommen worden. Darunter waren zwei österreichische, zwei estnische und ein kasachischer Sportler. Zudem wurden parallel in Erfurt der Sportmediziner Mark S. und ein mutmaßlicher Komplize festgenommen.

(be/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.