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Ölpreise steigen leicht

12.4.2019 15:04 Uhr

Am Freitag sind die Ölpreise etwas gestiegen. Nach Verlusten am Vortag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent am Morgen 71,07 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 63,83 Dollar.

Die Lage am Ölmarkt ist derzeit eindeutig: Risiken auf der Angebotsseite lassen die Rohölpreise im Trend steigen. Seit Jahresbeginn hat sich Nordseeöl um rund 30 Prozent verteuert, US-Rohöl gar um gut 40 Prozent. Auslöser ist die Frage, ob das angebotene Erdöl ausreicht.

Bewusste und unbewusste Verknappung

Verknappt wurde die Produktion einerseits bewusst durch das Ölkartell Opec. Hinzu kommen andererseits politische und wirtschaftliche Krisen in größeren Ölstaaten wie dem Iran, Libyen oder Venezuela.

Begrenzt werden die Preisanstiege durch die sich abschwächende Weltwirtschaft. Allerdings erkennen Fachleute in letzter Zeit Anzeichen, die auf eine konjunkturelle Stabilisierung hoffen lassen. Dazu zählen ermutigende Konjunkturdaten aus China oder aus den Industrien einiger großer Euroländer.

(an/dpa)