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Ölpreise erneut gestiegen

11.7.2019 12:59 Uhr

Am Donnerstag konnten die Ölpreise an die starken Gewinne vom Vortag anknüpfen. Am Morgen ging es mit den Notierungen aber nur noch leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 67,03 US-Dollar. Das waren zwei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um zehn Cent auf 60,53 Dollar zu.

Die Ölpreise profitierten weiterhin von der jüngsten Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Vortag war bekannt geworden, dass die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche deutlich stärker als erwartet gesunken waren. Nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums waren sie um 9,5 Millionen Barrel auf 459,0 Millionen Barrel gefallen. Der Markt hatte nur mit einem Rückgang um 2,9 Millionen Barrel gerechnet.

Sinkende Ölreserven und steigende Preise

Sinkende Ölreserven in den USA haben in der Regel steigende Ölpreise zur Folge. Sie können ein Hinweis auf eine hohe Nachfrage oder ein zu geringes Angebot in der größten Volkswirtschaft der Welt sein.

Außerdem werden die Ölpreise weiter durch die Sorge vor einem militärischen Konflikt im Nahen Osten gestützt. Am Morgen hatte die britische Regierung US-Medienberichte bestätigt, dass iranische Militärschiffe versucht haben, in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus die Durchfahrt eines britischen Öltanker zu behindern.

(an/dpa)

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