epa/Tannen Maury

Ölmärkte gegen etwas nach

11.12.2019 14:00 Uhr

Am Mittwoch haben die Ölpreise im frühen Handel etwas nachgegeben. Händler nannten Lagerdaten aus den USA als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 63,93 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 32 Cent auf 58,92 Dollar.

Leichten Preisdruck übten amerikanische Vorratsdaten aus. Das American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend einen Zuwachs der landesweiten Rohölbestände gemeldet. Am Mittwoch wollte das US-Energieministerium seine wöchentlichen Zahlen veröffentlichen. Die Erdölförderung der USA bewegt sich seit längerem auf Rekordniveau.

Erleichterung am Ölmarkt

Für etwas Erleichterung haben am Ölmarkt Meldungen gesorgt, die auf eine Annäherung der USA und China im Handelsstreit hindeuten. Verschiedene Medien hatten am Dienstag berichtet, dass die USA ihre für Mitte Dezember angedrohten Strafzölle wohl nicht in Kraft setzen werden. Eine offizielle Bestätigung steht aber aus, was die Unsicherheit am Markt hoch hält.

(an/dpa)

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