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An Weihnachten bleibt Schnee die Ausnahme

24.12.2018 16:50 Uhr

Auch am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sind die Aussichten auf weiße Weihnachten eher schlecht. Stattdessen gibt es Regen, Nebel und vielleicht sogar glatte Straßen.

Im Laufe des Dienstags, dem ersten Weihnachtsfeiertag, steige die Schneefallgrenze, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach an Heiligabend mit. "Da liegt die Grenze etwa bei 500, 600 Metern", sagte ein DWD-Meteorologe. Vereinzelt könne es vor allem in den Mittelgebirgen noch Flocken geben. Das sei aber kein Dauerschneefall. Ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag verstärke sich der Trend, und Schnee sei auch in hohen Lagen sehr selten. "Da sollte das alles als Regen fallen", erklärte der Meteorologe.

Mild im Norden und Osten

Dichte Wolken sorgen der Vorhersage zufolge vor allem im Norden und Osten für milde Temperaturen. Am Tag erreichen sie bis zu neun Grad. An der Ostsee und im höheren Bergland können starke bis stürmische Böen auftreten. Die Nacht auf Mittwoch soll bei ein bis fünf Grad weitgehend frostfrei bleiben.

Neblig und kalt im Westen und Süden

Die Prognosen für den Westen und Süden sehen anders aus. Dort herrsche ein etwas höherer Luftdruck, so dass sich häufig am Dienstag und Mittwoch zäher Nebel bilde. Die Temperaturen sind teils winterlich: Im Nebel liegen sie dem DWD zufolge an beiden Tagen um die null Grad. In der Nacht rutschten die Temperaturen oft in den Frostbereich auf bis zu minus sechs Grad ab. Bei aufklarendem Himmel könne es noch kälter werden. Autofahrer müssten teils mit glatten Straßen rechnen.

(be/dpa)