dpa

Amokfahrt von Bottrop: Fahrer bestreitet fremdenfeindliche Motive

7.6.2019 14:44 Uhr

In der Silvesternacht fährt ein 50-jähriger Deutscher in eine Gruppe Menschen. 14 Personen wurden verletzt, eine schwebte in Lebensgefahr. Jetzt hat der Prozess in Essen begonnen.

Nach der laut Staatsanwaltschaft fremdenfeindlich motivierten Amokfahrt im Ruhrgebiet steht der psychisch kranker Mann aus Essen seit heute vor Gericht. Der 50-jährige Deutsche soll in der vergangenen Silvesternacht in Bottrop und Essen gezielt auf Menschen zugefahren sein, die aus seiner Sicht einen Migrationshintergrund hatten. Der Vorwurf lautet auf Mordversuch. Zum Prozessauftakt hat sich der Autofahrer auf Erinnerungslücken berufen, einen fremdenfeindlichen Hintergrund aber bestritten.

(be/dpa)