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Amateurfußballer suspendiert - Schiri will Anzeige erstatten

22.11.2019 11:11 Uhr

Nach der Attacke eines Spielers des TuS Rüssingen auf den Linienrichter im Pokal-Halbfinale des südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) wurde der Mann suspendiert. Das Opfer, Schiedrichter Jens Schmidt, will Anzeige erstatten.

Der Fußball-Verbandsligist TuS Rüssingen hat seinen Spieler nach dessen Attacke auf einen Linienrichter im Pokal-Halbfinale des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV) suspendiert. "Er wird nie wieder für uns spielen", sagte Spielleiter Dirk Dedores in der Rheinpfalz über den Akteur, dem wegen seines Faustschlags auch juristisch jede Menge Ärger droht. Der attackierte Linienrichter Jens Schmidt wolle laut Rheinpfalz nämlich Anzeige wegen Körperverletzung erstatten.

Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit

"Das linke Auge ist dick. Ich habe Kopfschmerzen und mir ist schwindelig. Ich habe mich in der Nacht zwei-, dreimal übergeben", sagte Schmidt. Beim Stand von 1:0 für Rüssingen gegen Alemannia Waldalgesheim hatte der TuS den zweiten Platzverweis kassiert. Daraufhin kam es zur Rudelbildung. Auf einem Video der Szene bei Twitter ist zu sehen, wie der Assistent durch den Schlag zu Boden geht. Der Unparteiische kam immerhin wieder auf die Beine und konnte den Platz ohne Hilfe verlassen.

(be/afp)

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