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Altmaier: "Müssen versprochene Komponenten liefern"

13.4.2019 7:20 Uhr

Der erste Rüstungsexport nach Lockerung des Rüstungsstopps zieht Kritik nach sich. Bundeswirtschaftsminiter Peter Altmaier hat diesen nun verteidigt: man habe schließlich Verpflichtungen bei Gemeinschaftsprojekten.

Der CDU-Politiker sagte der "Passauer Neuen Presse": "Die Bundesregierung hat sich darüber verständigt, das Moratorium für rein deutsche Rüstungsprojekte zunächst weiter zu verlängern. Andererseits haben wir gegenüber Frankreich und Großbritannien Verpflichtungen, wenn es um sogenannte Gemeinschaftsprojekte geht, an denen wir beteiligt sind. Hier müssen wir vertragstreu sein, und versprochene Komponenten liefern."

Am Donnerstag habe man eine Lieferung der Ulmer Firma Kamag genehmigt, die Technologie für Satteltiefladerfertigung entwickelt. Diese Bauteile sollen zunächst nach Frankreich geliefert werden - Enddestination ist allerdings Saudi-Arabien.

(be/dpa)