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Albanischer Premier wirbt für Dialog zwischen Ankara und Athen

18.9.2020 8:22 Uhr, von Andreas Neubrand

Für die Sicherheit sei die Türkei der Schlüssel, so der albanische Premierminister Edi Rama am 16. September. Dabei rief er zum Dialog zwischen Ankara und Athen auf.

Auf einer von der britischen Zeitschrift "The Economist" in Athen organisierte Konferenz sagte Rama, sein Land habe eine strategische Partnerschaft mit Griechenland und der Türkei.

Dialog schafft Mehrwert für die EU

Der Ministerpräsident forderte Gespräche zwischen den beiden Ländern. Grund seien die Spannungen, die seit der Energieausbeutung im östlichen Mittelmeer durch die Türkei aufgekommen sind. "Eine konstruktive Beziehung zwischen Griechenland und der Türkei könnte einen Mehrwert für ganz Europa schaffen", sagte er. Dabei verwies er auf Nordmazedonien und Griechenland, die sich nach einer Umbenennung auch annähern.

Außerdem sagte er, dass die Länder des westlichen Balkans, also Albanien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und das Kosovo, keine Alternative hätten, als ein Teil der EU zu sein. Bei dem Forum traf sich Rama auch mit seinem griechischen Amtskollegen Kyriakos Mitsotakis.

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