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Alarm: Experten befürchten erneuten Dammbruch an Mine in Brasilien

27.1.2019 11:02 Uhr

Nach dem Dammbruch und der Schlammlawine, die im brasilianischen Brumadinho 34 Todesopfer gekostet hat, befürchten Experten eine weitere Katastrophe. Am Sonntagmorgen löste der Minenbetreiber erneut Alarm aus, nachdem Messungen ein Ansteigen des Wasserpegels an einem weiteren Staudamm der Anlage angezeigt hatten.

Die Feuerwehr erklärte, angrenzende Siedlungen würden geräumt.In dem Bergbaukomplex nahe dem Ort Brumadinho im Osten Brasiliens war am Freitag der Staudamm eines Rückhaltebeckens gebrochen. Eine riesige Schlammlawine bedeckte die Mine und umliegende Wohnhäuser. Bis Samstagabend wurden 34 Leichen geborgen, knapp 300 Menschen werden vermisst. Die Behörden haben kaum noch Hoffnung auf weitere Überlebende.

(be/afp)