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Alanyaspor versenkt Fenerbahce mit 3:1

16.9.2019 22:28 Uhr, von Chris Ehrhardt

Die Spitzenpartie des vierten Spieltages in der türkischen Lig.html">Süper Lig war auf den Montagabend terminiert worden. Alanyaspor gegen Fenerbahce Istanbul. Eine Konstellation, die man in der vergangenen Saison nicht als Spitzenspiel einsortiert hätte. Mit einem Auswärtssieg wären die Kanarienvögel an die Tabellenspitze gesprungen und bei einem Sieg von Alanya hätte das Team die Führung ausgebaut. Und genau so kam es: Alanyaspor behielt mit einem 3:1-Heimsieg über die Fenerbahce seine weiße Weste und baute die Führung auf vier Zähler vor dem Zweiten Rizespor aus.

Fenerbahce zeigte recht flott, dass man nicht nach Alanya gefahren war, um ohne Punkte an den Bosporus zurückzukehren. Das, was die Kanarien zu Beginn spielten, sah sehr gefällig und gut aus. Nach den wirklich spannenden Anfangsminuten mit kleineren Chancen auf beiden Seiten, war es dann eine deutsch-deutsche Koproduktion, die Fenerbahce in der 39. Spielminuten in Führung brachte. Max Kruse bediente den ehemaligen Wolfsburg- und Hertha-Profi Tolga Cigerci vorbildlich und der bedankte sich mit einem schönen Treffer – 0:1 und Fenerbahce war im Plan. Doch das Tor ließ Alanyaspor absolut aufdrehen und man drückte auf den Ausgleich. Der kam dann auch in der dritten Minute der Nachspielzeit. Die Fenerbahce-Hintermannschaft schlief den Schlaf der gerechten und da lässt sich Papiss Demba Cisse nicht zweimal bitten – 1:1 und damit ging es in die Kabine.


Die zweite Hälfte war nur wenige Sekunden alt, da war es Jailson, der in der Hintermannschaft tief und fest schließ. Er spielte in der 46. Minute den Ball dem Gegner in die Beine, ein schneller Pass zu Cisse und der bedankte sich erneut auf seine ureigene Weise bei Fenerbahce – 2:1. Fenerbahce startete nach dem dummen Patzer wütende Attacken, aber die muss dann auch vorne mal verwandeln – was nicht klappte. Dadurch wurden aber Räume nach hinten geschaffen und das sah der Tabellenführer. In der 63. Minute gab es einen wunderbaren Konter der Hausherren und Junior Fernandes schloss den Angriff völlig humorlos ab – 3:1. Das war der Todesstoß für die Kanarienvögel, die beinahe in der ersten Minute der Nachspielzeit noch das 4:1 gefangen hätten, wenn die Latte nicht den Schuss des Griechen Anastasios Bakasetas abgewehrt hätte. So endete dann ein gebrauchter Abend für das Team aus Kadiköy mit einer 1:3-Niederlage.

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