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Alanyaspor revanchiert sich an Kasimpasa für das Pokalaus

23.2.2019 16:01 Uhr, von Chris Ehrhardt

Für Kasimpasa ging es in der türkischen Süper Lig darum, die Negativserie endlich zu beenden. Und man hatte gute Erinnerungen an Alanyaspor, denn im Pokal blieben die Istanbuler in der Verlängerung vorne. Würde man also die Chance nutzen, wieder in die Spur zu kommen oder müsste Kasimpasa die fünfte Liga-Niederlage in Folge hinnehmen?

Alanyaspor wollte sich am Gast für das Ausscheiden im türkischen Pokal schadlos halten. Das war deutlich spürbar. Das Team hatte etwas gutzumachen. Und das gelang auch auf dem Platz. Bereits in der 7. Spielminute wurden die Weichen gestellt. Und wieder einmal war es Papiss Cisse, den ein gegnerisches Team nicht neutralisieren konnte. Sein Schuss aus rund fünf Metern Entfernung war nicht zu halten und bedeutete das 1:0 für das Heimteam. Doch damit nicht genug. Alanya drückte weiter. In der 31. Minute fast das zweite Tor von Cisse, doch diesmal hämmerte er die Kugel nach einem schnellen Konter ans Aluminium. In der 44. Minute gab es dann bei den Gästen Aufregung, als Strahil Popov vorzeitig unter die Dusche durfte. Würde sich Kasimpasa in Unterzahl gegen ein völlig überlegenes Alanyaspor zurückkämpfen können?


Dreht Alanyaspor weiter auf und trifft Cisse weiter?

Alanyaspor drückte auch in der zweiten Hälfte mächtig aufs Gas. Die Wiedergutmachung für das Pokalaus sollte wohl heftig ausfallen. Und das geschah in der 53. Minute. Baiano suchte und fand Papiss Cisse und der ließ sich die Gelegenheit nicht vom Socken nehmen – 2:0. Und auch in der Folge zeigte Alanya keine Schwäche. Es wurde immer weiter angerannt und wenn nicht noch ein Wunder passieren würde, stand bereits in der 65. Minute fest, hier gab es für für Kasimpasa die fünfte Niederlage in der Süper Lig in Folge. Wieso? Trezeguet hatte wieder einmal verzog. Dem Team vom Goldenen Horn will einfach nichts gelingen.

Und Alanyaspor machte das in der Folge clever. Hinten nichts zulassen und dann immer wieder überfallartig nach vorne. Das es nicht bereits 3:0, 4:0 oder gar 5:0 stand, hatten die Gäste nur ihrem Keeper Simone Scuffet zu verdanken, der die Angreifer von Alanya in Serie entmutigte. Doch in der 89. Minute gab es dnan auch für ihn kein Halten mehr. Erneut kam einer der überfallartigen Angriffe von Alanya und dann war es Josef Sural, der gnandenlos zum 3:0 einnetzte. Auch in der Höhe war das absolut in Ordnung. Nach drei Minuten Nachspielzeit hatte der Unparteiische ein Einsehen und pfiff die ungleiche Partie ab. Revanche von Alanyaspor gegen Kasimpasa geglückt.

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