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Alanyaspor kontert Galatasaray aus, Fenerbahce besiegt Kirklareli

6.2.2020 10:40 Uhr, von Chris Ehrhardt

Nachdem Kirklareli im türkischen Pokal mit Vizemeister Basaksehir schon einen Klub aus Istanbul überraschend ausschaltete, war man gespannt, ob sich der Drittligist auch gegen Fenerbahce würde behaupten können. Doch die Kanarienvögel waren eine Nummer zu groß für die Underdogs und siegten in einem Spiel unter widrigen Witterungsumständen mit 3:0. Der zweite Groß-Klub aus Istanbul war hingegen nicht so erfolgreich. Coach Fatih Terim setzte beim Spiel von Galatasaray gegen Alanyaspor eher auf ein "gepimptes B-Team" und bekam auch die Quittung dafür. Mit 2:0 hatte Alanya am Ende die Nase vorne.

Alanya stellte sich sehr gut gegen die Löwen auf, denen man anmerkte, dass die Startaufstellung eher keine Konstellation für große Aufgaben war. Terim hatte im Grunde einmal durchrotiert und dafür zahlt man am Ende – außer man heißt FC Liverpool und schickt seine U23 in einem Pokal-Fight – den Preis. Der wurde in der 20. Minute vom Griechen Anastasios Bakasetas eingefordert, der mit einem sehenswerten Schuss die Führung von Alanyaspor besorgte – 1:0. In der Pause konnte Terim natürlich gar nicht so oft wechseln, wie er es eigentlich gemusst hätte und so dauerte es auch nicht lange, bis die Hausherren das Ergebnis hochschraubten. Der Chilene Junior Fernandes machte die Nummer sogar recht akrobatisch in der 55. Minute – 2:0. Danach erst drehten die Löwen etwas auf und hatten im Abschluss Pech, das teils mit Unvermögen gepaart war. So stand am Ende die Null für Alanyaspor, was fürs Rückspiel sehr wichtig sein kann und Trainer Fatih Terim muss sich fragen lassen, ob eine A-Team Startelf im Viertelfinale des Pokals möglicherweise mehr Sinn gemacht hätte, wenn man weiterkommen will.


Fenerbahce musste an die bulgarische Grenze zu Kirklareli reisen und war gewarnt, denn Basaksehir hatte sich in der Runde zuvor gegen den Drittligisten nicht eben mit Ruhm bekleckert und war in Kirklareli ausgeschieden. Und Kirklereli zeigte, dass man gefährlich sein kann, denn ein ihnen gelang zumindest ein Abseitstreffer. Fenerbahce hatte da weniger Glück, denn Deniz Türüc konnte in der 33. Minute nicht vom Punkt verwandeln. Das tat dann aber Mevlüt Erdinc in der 43. Spielminute sowie der 52. Minute. Ibrahim Sürgülü besorgte in der 57. Minute das 3:0, als er ins eigene Tor traf. Das ist für Fenerbahce eine recht gute Ausgangslage und damit sollte es im Halbfinale zum Kracher zwischen den Erzrivalen Trabzonspor und Fenerbahce kommen. Da hatte Trabzon zuletzt in der Liga die Nase knapp vorne.

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