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Aktivisten: Zehn Zivilisten bei russischen Luftangriffen in Idlib getötet

30.1.2020 11:47 Uhr

Bei russischen Luftangriffen in der syrischen Rebellenhochburg Idlib sind nach Angaben von Aktivisten in der Nacht zum Donnerstag zehn Zivilisten getötet worden. Unter den Opfern der Angriffe auf die Stadt Ariha in der nordwestsyrischen Provinz Idlib seien mindestens fünf Frauen, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Getroffen wurden demnach eine Bäckerei und eine Klinik. Die Syrische Beobachtungsstelle hat ihren Sitz in London und bezieht ihre Informationen von Aktivisten in Syrien. Von unabhängiger Seite sind die Angaben kaum überprüfbar. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP bestätigte am Donnerstag, dass eine Klinik in Ariha durch einen Angriff beschädigt wurde. Infolge des Angriffs stürzten demnach in der Nähe drei Häuser ein.

21 Zivilisten in 24 Stunden gestorben

Laut Beobachtungsstelle wurden damit binnen 24 Stunden 21 Zivilisten bei russischen Luftangriffen in der Provinz Idlib getötet. Die russische Luftwaffe unterstützt die Truppen von Syriens Machthaber Baschar al-Assad, der die Region mit einer Offensive wieder unter seine Kontrolle bringen will. Am Mittwoch hatten sie die strategisch wichtige Stadt Maaret al-Numan zurückerobert.

(be/afp)

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