epa/Armando Barbini

Aktie im Sinkflug

20.5.2019 14:08 Uhr

Kurz vor der nächsten Hauptversammlung sind die Aktien der Deutschen Bank rekordverdächtig gefallen. Sie rutschten am Montag um drei Prozent auf 6,638 Euro ab.

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Hintergrund für die jüngsten Kursverluste war Händlern zufolge ein Bericht der "New York Times", wonach Führungskräfte des Instituts Mitarbeiter davon abgehalten haben sollen, auffällige Transaktionen bei Firmen von US-Präsident Donald Trump und seinem Schwiegersohn Jared Kushner der Finanzaufsicht zu melden.

Deutsche Bank weist alle Vorwürfe zurück

Die Deutsche Bank wies die Vorwürfe zurück. Zudem drückte eine Herunterstufung der Aktien durch die Schweizer Bank UBS die Stimmung der Deutsche-Bank-Anleger. Einem Händler zufolge senkten die UBS-Analysten ihre Einschätzung auf "Sell" von "Neutral" und reduzierten das Kursziel auf 5,70 Euro von 7,80 Euro.

Am Donnerstag kommen in Frankfurt die Aktionäre der Deutschen Bank zur jährlichen Hauptversammlung zusammen. Aufsichtsratschef Paul Achleitner und der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing müssen sich auf hitzige Debatten einstellen. Ob Vorstand und Aufsichtsrat entlastet werden, ist nicht sicher.

</div>(an/reuters)