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Akhisarspor ist quasi abgestiegen

5.5.2019 17:37 Uhr, von Chris Ehrhardt

Am Sonntagnachmittag des 31. Spieltags in der türkischen Süper Lig trafen Göztepe Izmir und Antalyaspor sowie Akhisar und Yeni Malatyaspor aufeinander. Und es war ein heißer Nachmittag, der mit insgesamt sieben Toren gekrönt wurde. Fünf davon fielen beim 4:1-Sieg von Göztepe gegen Antalya in Izmir und zwei Treffer gab es beim 2:0-Auswärtssieg von Malatya in Akhisar. Damit sollte Akhisar als Absteiger feststehen und Göztepe schwimmt immer mehr in Richtung rettendes Ufer, was aber dann den Abstieg für die Krokodile von Bursaspor bedeuten würde.

Der Überraschungserfolg von Göztepe gegen Tabellenführer Basaksehir scheint dem Team den Glauben an die eigene Stärke zurückgegeben zu haben. Die spielten sie nämlich gegen Antalya hervorragend aus. Schnelles Spiel, guter Zug zum Tor und dann auch treffen. In der 11. Minute eröffnete Serdar Gürler das fröhliche Toreschießen bei tollem Wetter in Izmir – 1:0. Mevlüt Erdinc stellte in der 18. Minute auf 1:1 für die Gäste. Das beeindruckte Izmir nicht wirklich und in der 35. Minute war es Deniz Kadah, der seinen ersten Treffer vom Punkt zum 2:1 einstielte. Das wiederholte er in der 66. Minute mit seinem zweiten Elfertor zum 3:1, bevor Serdar Gürler in der 72. Minute den 4:1 Endstand herstellte. In der 58. Minute musste für Antalya Charles Fernando vom Platz, der seine zweite Gelbe sah. Die erste Karte hatte er sich drei Minuten vorher gefangen. Mit dem Sieg ist Göztepe jetzt wieder mit etwas Luft auf den Tabellenkeller ausgestattet. Für Antalya ging es in Izmir eh um nichts mehr.

Akhisar wird sicher absteigen

In Akhisar geschah zuerst einmal lange Zeit gar nicht, bis die Gäste aus Malatya dann zweimal zuschlugen. Naja, eigentlich war es zuerst Akhisar selbst, denn in der 50. Minute erzielte Miguel Lopes ein Eigentor. In der 66. Minute steuerte dann auch Malatyaspor noch einen Treffer bei und Thievy Bifouma markierte das 0:2. Damit war das Thema hier durch und wohl auch in der Liga, was Akhisar angeht. Acht Punkte Rückstand aufs rettende Ufer bei nur drei offenen Spielen – das Kunststück traut dem Team wohl selbst der eingefleischteste Fan nicht mehr zu.

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