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Ahmet Davutoglu will Freitag die "Zukunftspartei" konstitutionieren

11.12.2019 10:42 Uhr

Es hat auf Seiten der regierenden AKP in der Türkei einige Abspaltungen gegeben. Der ehemalige Staatspräsident Abdullah Gül, der ehemalige Außen- und Premierminister Ahmet Davutoglu sowie der ehemalige Wirtschaftsminister Ali Babacan sind nicht mehr Mitglieder der Partei und beabsichtigen, eigene Parteien auf die Beine zu stellen. Erster im Rennen wird wohl Ahmet Davutoglu sein, der am Freitag seine neue Partei mit dem Namen "Zukunftspartei" an den Start schicken wird.

Bisher ist über den Namen hinaus noch nicht sehr viel durchgesickert, was Parteiprogramme angeht. Es wird jedoch erwartet, dass zum Monatsende auch Ali Babacan mit seiner Partei ins Politrennen der Türkei gehen wird. Ahmet Davutoglu hat nun erst einmal einen minimalen zeitlichen Vorsprung – auch was die Rekrutierung möglicherweise abwanderungswilliger Parlamentarier angeht.

Unklar ist ebenso noch, mit welchem Potenzial an wechselwilligen oder unzufriedenen Abgeordneten der AKP sowie der anderen Parteien im türkischen Parlament zu rechnen ist. Ab einer gewissen Fraktionsstärke für die Partei von Ahmet Davutoglu und die Partei von Ali Babacan kann es möglich sein, dass Neuwahlen in Betracht gezogen werden müssen, da ansonsten die Unregierbarkeit des Landes droht.

(Hürriyet.de)

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