Symbolbild: imago/Xinhua

Afghanistan: 27 Tote bei Anschlag

17.3.2019 13:37 Uhr

Mindestens 27 Menschen sind bei einer Reihe von Anschlägen in den afghanischen Provinzen Farjab, Helmand und Kandahar getötet worden. Bei Attacken auf drei Polizeikontrollen und eine kleine Militärbasis in der Nordwestprovinz Farjab töteten radikalislamische Taliban mindestens 22 Menschen, wie die Provinzratsmitglieder Mohammad Nader Saidi und Abdul Baki Haschimi am Sonntag mitteilten.

Weitere 14 Menschen wurden demnach bei den Zusammenstößen mit den Islamisten am Samstagabend verletzt, einige von ihnen schwer. Die Talibankämpfer hätten zudem vier Soldaten gefangen genommen, hieß es weiter. In Kandahar im Süden des Landes wurden am Samstag vier Polizisten bei der Explosion einer Bombe am Straßenrand getötet, wie der Sprecher des Provinzgouverneurs, Asis Achmad Asisi, mitteilte.

Gespräche zwischen Taliban und den USA

In Laschkarga, der Hauptstadt der Südprovinz Helmand, explodierte am Samstag eine Haftbombe, die mit einem Magneten an einem Auto von Geheimdienstmitarbeitern befestigt war. Einer der Mitarbeiter wurde bei der Explosion getötet, drei seiner Kollegen wurden verletzt, wie der Sprecher des Provinzgouverneurs, Omar Swak, mitteilte.

Die Taliban befinden sich derzeit in Gesprächen mit einer US-Delegation, um eine politische Lösung des Afghanistan-Konflikts herbeizuführen. Dennoch haben die Islamisten ihre Angriffe auf Sicherheitskräfte des Landes verstärkt.

(an/dpa)

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