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Acht Tote durch Wohnhausbrand in Sibirien

27.2.2019 11:41 Uhr

Russische Einsatzkräfte haben nach einem Wohnhausbrand in der Nacht auf Mittwoch in der sibirischen Stadt Mariinsk acht Leichen gefunden, darunter die von drei Kindern.

Die Feuerwehrleute hätten die Toten bei Arbeiten in dem verbrannten Holzhaus in Mariinsk im Gebiet Kemerowo gefunden, teilten die Ermittlungsbehörden in der Region rund 3800 Kilometer östlich von Moskau mit. Die Kinder waren demnach zwischen einem Jahr und acht Jahre alt. Womöglich sei der Brand in der Nacht zum Mittwoch von einem Holzofen ausgegangen.

Die genaue Brandursache in dem einstöckigen Haus mit einer bewohnten Wohnung sollten Experten klären, hieß es. Gerichtsmediziner sollen untersuchen, was genau zum Tod der Bewohner führte.

Besonders in der Heizperiode mit extremen Minustemperaturen in Sibirien kommt es immer wieder zu schweren Bränden in Wohnhäusern wegen eines unzureichenden Brandschutzes. Weil mitunter viele Menschen in einer Wohnung leben, ist zudem die Opferzahl oft hoch.

(sis/dpa)