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Acht Jahre Syrien-Krieg: Laut Aktivisten mehr als 370.000 Tote

15.3.2019 10:58 Uhr

Am 15. März 2011 begann der Syrien-Krieg mit friedlichen Protesten gegen Präsident al-Assad, die blutig niedergeschlagen wurden. Seitdem starben nach Angaben von Aktivisten mehr als 370.000 Menschen, rund 13 Millionen Menschen mussten flüchten und ihre Heimat verlassen.

Unter den Opfern seien knapp 113.000 Zivilisten, darunter 21.000 Kinder und 13.000 Frauen, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag zum achten Jahrestag des Beginns des Konflikts mit. Unter den Toten seien zudem 125.000 Soldaten der syrischen Armee und mit ihr verbündeter Milizen sowie 67.000 andere Kämpfer und 66.000 Dschihadisten.

Friedliche Proteste, die blutig niedergeschlagen wurden

Der Syrien-Konflikt begann am 15. März 2011 mit friedlichen Protesten gegen Präsident Baschar al-Assad, die von der Führung blutig niedergeschlagen wurden. Der Konflikt mündete in einen komplexen Krieg, durch den rund 13 Millionen Menschen vertrieben wurden oder in andere Länder geflüchtet sind.Die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von Aktivisten vor Ort. Ihre Angaben sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. Zuletzt hatte sie im September eine Bilanz zum Syrien-Konflikt vorgelegt. Damals sprach sie von mehr als 360.000 Toten.

(be/afp)