dpa

Absturzgefahr: Leuchtturm muss umziehen

22.10.2019 15:18 Uhr

Aufgrund der Erosion an der Küste bei Lønstrup läuft der 120 Jahre alte Leuchtturm Rubjerg Knude Fyr Gefahr, ins Meer zu stürzen. Jetzt zieht der 23 Meter hohe Leuchtturm im Westen Dänemarks um - 70 Meter landeinwärts.

Der Rubjerg Knude Fyr war 1899 bei Lønstrup in der Gemeinde Hjørring auf einer Wanderdüne errichtet worden. Am Dienstagvormittag wurde das 700 Tonnen schwere Gebäude auf Rollelemente gehoben, die auf Schienen liegen. Dann wurde begonnen, den Leuchtturm in Richtung seines neuen Standortes zu schieben. "Vieles kann schiefgehen, aber wir gehen gerne das Risiko ein, weil die Alternative wäre, ihn abstürzen zu lassen", sagte Hjørrings Bürgermeister Arne Boelt in einer Mitteilung. Die ganze Aktion kann nach Schätzungen des Umweltministeriums bis zu zehn Stunden dauern.

Der Rubjerg Knude Fyr ist mit 250.000 Besuchern jährlich die meistbesuchte Touristenattraktionen Nordjütlands. Das Spektakel hatte viele tausend Schaulustige angelockt.

(be/dpa)

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