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92.000 Syrer erhielten türkischen Pass

4.8.2019 11:24 Uhr

Die Türkei hat mehr als 92.000 Syrern die Staatsbürgerschaft verliehen, darunter auch Kindern, teilte Innenminister Süleyman Soylu am 2. August mit. In siebenstelliger Zahl hatten Syrer das vom Bürgerkrieg zerrissene Land schutzsuchend in Richtung Türkei verlassen und dort Aufnahme gefunden.

"Fast 92.280 Syrer, einschließlich Kinder, haben die Staatsbürgerschaft der Türkei erhalten. Unter ihnen sind 47.000 Erwachsene und 45.280 Kinder. Die meisten von ihnen sind Lehrer, Ingenieure und qualifizierte Menschen, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können", sagte Süleyman Soylu gegenüber Reportern in einer Pressekonferenz. Er fügte hinzu, dass zum aktuellen Stand 547.000 Syrer in Istanbul leben.

Fast 12.500 illegale Migranten im Juli inhaftiert

"Sie haben bereits die Erlaubnis erhalten, in Istanbul zu leben. Wir nehmen keine neuen Personen an. Wir melden nur Studenten an oder Personen, die ein Unternehmen führen möchten oder wenn ein Gesundheitsproblem vorliegt", sagte er. Er fügte hinzu, dass sich seit Januar nur 7000 Syrer aus humanitären Gründen in Istanbul registriert haben.

Soylu fuhr fort, dass von 72.000 irregulären afghanischen Migranten 29.000 in ihr Land zurückgebracht worden wären. Ferner hätten die türkischen Sicherheitskräfte bis zum Juli des Jahres 177.654 irreguläre Migranten aufgegriffen. Diese Zahl hätte sich 2018 auf 268.000 und 2017 auf 175.752 belaufen. "Rund 12.474 irreguläre Migranten wurden zwischen dem 12. und 31. Juli in Istanbul inhaftiert", sagte Soylu.

(Hürriyet.de)

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