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55. Sicherheitskonferenz in München mit über 40 Staats- und Regierungschefs gestartet

15.2.2019 9:29 Uhr

Es ist seit 1963 das bedeutendste internationale Forum für Politiker und Experten der Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Ursprünglich als deutsch-amerikanisches Dialogforum gestartet, ist bei der diesjährigen 55. Münchner Sicherheitskonferenz vom 15.-17. Februar mit mehr als 40 Staats- und Regierungschefs die bislang größte Delegation vertreten.

<span>Unter dem alten Namen Wehrkundetagung berieten während der ersten Konferenzen damals nur ein paar Dutzend Politiker und Militärvertreter im Wesentlichen über die westliche Politik im Kalten Krieg.</span>

Nordkorea darf nicht teilnehmen

Inzwischen hat sich die von dem Wehrmachtsoffizier und NS-Widerstandskämpfer Ewald von Kleist gegründete Sicherheitskonferenz zu einem Forum für Teilnehmer aus aller Welt geöffnet. Allein Vertretern aus Nordkorea blieb bisher aus Sorge vor einem reinen Propaganda-Auftritt der Zutritt verwehrt. China dagegen ist bei der diesjährigen Konferenz vertreten, angeführt vom ranghohen Außenpolitiker Yang Jiechi.

Mehr als 40 Staats- und Regierungschefs, über hundert Außen- und Verteidigungsminister sowie weitere Minister, dazu Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und US-Vizepräsident Mike Pence kann Konferenzleiter Wolfgang Ischinger im Hotel Bayerischer Hof begrüßen.

Die bis Sonntag dauernde Konferenz gilt zwar als unabhängig und wird zu großen Teilen aus der Privatwirtschaft finanziert - die Bundesregierung zahlt aber auch einen Zuschuss. Die erwarteten rund 1200 Journalisten müssen in diesem Jahr in ein Zelt am Wittelsbacher Platz ausweichen.

(sis/afp)

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