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50 Tote - Weiteres Todesopfer in Christchurch gefunden

16.3.2019 22:51 Uhr

In einer der Moscheen, die zum Anschlagziel des Rechtsterroristen in Christchurch, Neuseeland gehörten, wurde ein weiteres Todesopfer gefunden. Damit hat der rechtsextremistische Terrorist 50 Menschen ermordet. Die im Zuge der Fahndung verhafteten Personen wurden freigelassen. Sie standen nicht mit dem mutmaßlichen Täter in Verbindung. Festgenommen wurden sie, weil sie Waffen bei sich führten.

Bei den Anschlägen auf zwei Moscheen in Neuseeland ist ein Mensch mehr getötet worden als bislang bekannt. In einer der Moscheen in Christchurch sei ein weiterer Toter gefunden worden, die Zahl der Anschlagsopfer erhöhe sich damit auf 50, teilte die Polizei am Sonntag (Ortszeit) mit. Ein Polizeisprecher gab zudem bekannt, dass zwei am Freitag festgenommene Männer keine direkte Verbindung zu dem Anschlag und dem Attentäter hätten. Sie seien an einer Polizeisperre festgenommen worden und hätten Schusswaffen bei sich gehabt, sagte der Sprecher.

Millionen an Dollar für Opfer gespendet

Im Zusammenhang mit den Anschlägen gebe es bislang nur einen Beschuldigten, hieß es weiter. Es handelt sich dabei um den australischen Rechtsextremisten Brenton Tarrant, der am Freitag in den beiden Moscheen das Feuer eröffnet hatte. Seine Bluttat übertrug er live per Kamera im Internet. Der Mann ist in Polizeigewahrsam, er wurde bereits von einem Gericht offiziell des Mordes beschuldigt.

Im ganzen Land löste die Tat eine riesige Welle der Solidarität mit der muslimischen Minderheit aus. Den ganzen Samstag über legten Menschen Blumen vor der Hauptmoschee in Christchurch nieder. Andere spendeten per Crowdfunding Millionen von Dollar oder boten verängstigten Muslimen ihre Begleitung an.

(ce/afp)