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40 Kämpfer bei Gefechten getötet

17.1.2020 10:05 Uhr

In Syrien sind bei schweren Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Rebellen nach Angaben von Beobachtern mindestens 40 Kämpfer getötet worden. Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad und seine Verbündeten seien seit Mittwochabend östlich der Stadt Idlib vorgerückt, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag.

Auf beiden Seiten habe es Verluste gegeben. Die Kämpfe konzentrierten sich auf die Ortschaften Marat al-Numan und Sarakeb. Die Offensive werde von schweren Luftangriffen Russlands unterstützt.

Türkei und Russland haben Waffenruhe verkündet

Russland hatte vor einer Woche eine neue Waffenruhe für das Rebellengebiet rund um Idlib verkündet, die mit der Türkei vereinbart worden sei. Ankara unterstützt im syrischen Bürgerkrieg die Rebellen, Russland steht auf der Seite von Präsident Assad. Syrien und Russland geben vor, in dem Gebiet Terroristen zu bekämpfen. Die Region rund um Idlib im Nordwesten Syriens wird von der Al-Kaida-nahen Miliz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) dominiert. Die Gegend ist eines der letzten größeren Rebellengebiete in Syrien. Dort leben rund drei Millionen Menschen, mehr als die Hälfte von ihnen sind Flüchtlinge.

(an/dpa)

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