epa/Justin Lane

4.000 Covid-19-Opfer in den USA

1.4.2020 17:01 Uhr

4.000 Todesfälle haben die USA in der Coronakrise zu beklagen. Das geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor, die am Mittwochmorgen (Ortszeit) 4.081 Todesfälle verzeichnete.

Mit rund 1.100 Toten ist die Millionenstadt New York demzufolge die am heftigsten getroffene Stadt. Weil die Kapazitäten der Krankenhäuser dort nicht auf die Ansteckung weiter Teile der Bevölkerung vorbereitet sind, werden provisorische Kliniken aufgebaut und vorhandene Einrichtungen mit zusätzlichen Betten aufgestockt.

Dramatische Opferzahlen in den USA erwartet

US-Präsident Donald Trump bereitete die Amerikaner bereits auf dramatische Opferzahlen in der Pandemie vor. "Wir werden Tausende Menschen verlieren", sagte er am Dienstagabend (Ortszeit). Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100 000 und 240 000 Tote in den USA durch das Coronavirus - trotz Maßnahmen zur Eindämmung.

Die USA sind gemessen an der Zahl der bestätigten Infektionen inzwischen weltweit am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffen: Laut Johns-Hopkins-Universität sind es mittlerweile mehr als 189 000. Die Werte der einzelnen Länder lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und der erwarteten hohen Dunkelziffer nur schwer vergleichen. Zudem hinkt der Vergleich der absoluten Zahlen. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Deutschland etwa mehr nachgewiesene Infektionen als die USA.

(an/dpa)

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