Hürriyet

34 Verdächtige bei der größten türkischen Drogen-Operation in U-Haft genommen

6.7.2020 14:16 Uhr

Die Türkei hat am 5. Juli 34 Menschen in Untersuchungshaft genommen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um Mitglieder einer kriminellen Vereinigung, die bei der größten Drogenbekämpfungsoperation in der türkischen Geschichte festgenommen wurden. Insgesamt wurden 67 Menschen verhaftet. Die restlichen 33 Verdächtigen wurden unter richterlicher Kontrolle wieder freigelassen.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden neben den Festnahmen der Verdächtigen im Juni Millionen von Dollar beschlagnahmt. Die Operation „Swamp“ wurde in Zusammenarbeit mit neun Ländern durchgeführt und führte zur Festnahme von insgesamt 74 Verdächtigen und zur Beschlagnahmung von gesamt 70 Millionen türkischen Lira (10 Millionen US-Dollar). Es wurden zudem noch 281 Gebäude unter Kontrolle genommen.

Innenminister Süleyman Soylu sagte Reportern in Ankara, die Kriminalgruppe habe zwei Drogenbosse, von denen einer auf einer roten Mitteilung von Interpol gesucht werde, festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft in Ankara erließ Haftbefehle gegen Verdächtige in elf Provinzen, darunter Ankara, Antalya, Aydin, Bursa, Diyarbakir, Gaziantep, Istanbul, Kahramanmaras, Kirsehir, Kilis und Mersin.

(gi)

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